Aktuelle Studien

 

FIRST-MAPPP-Studie

 

Erste randomisierte Phase II Studie bei Patienten mit malignem Phäochromozytom (d.h. einem metastasiertem Phäochromozytom bzw. Paragangliom). Hierbei wird der Multityrosinkinasehemmer Sunitinib gegenüber einem Placebo getestet. Wissenschaftliche Basis dieser Studie sind mehrere publizierte Fallberichte mit positiver Bewertung von Sunitinib und die Beobachtung, dass die Angiogenese bei diesen Tumoren eine pathogenetisch besonders wichtige Rolle spielt. Der primäre Endpunkt der Studie ist das progressionsfreie Überleben nach 12 Monaten.

 

Haupteinschlusskriterien:

 

·       Eindeutige Diagnose eines malignen Phäochromozytoms oder Paraganglioms

 

·       Vorliegen einer nicht komplett resezierbaren metastasierten Erkrankung

 

·       Nachweis eines Fortschreitens der Erkrankung in den letzten 12 Monaten (Nachweis einer Progression anhand der RECIST Kriterien)

 

·       Keine Vorbehandlung mit Tyrosinkinase- oder anderen Angiogenesehemmern (vorangegangene Therapien mit MIBG oder Chemotherapie sind erlaubt)

 

Diese europäische Studie wird unter Leitung von Prof. Eric Baudin (Paris, Frankreich) durchgeführt. Sie startete 2012 in Frankreich im Januar 2013 auch in Deutschland. Der deutsche Studienleiter ist Prof. Fassnacht in Würzburg.

 

Unterstützt wird sie durch Gelder der Europäischen Union (im Rahmen des ENSAT CANCER Consortiums) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

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PMT-Studie

 

Ziel dieser Studie ist es, bessere diagnostische laborchemische Testverfahren für bestimmte hormonproduzierende Tumorerkrankungen zu entwickeln. Zu diesen seltenen Tumorerkrankungen gehört das in der Nebenniere lokalisierte Phäochromozytom, das außerhalb der Nebenniere gelegene Paragangliom sowie gastroenteropankreatische neuroendokrine Tumore (GEP-NET). Gemeinsam ist diesen Tumoren, dass sie aus spezialisierten Zellen bestehen, die bestimmte Hormone (sog. „Monoamine“), produzieren.

 

Studienleiter dieser Studie ist Prof. Eisenhofer in Dresden.

 

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